Die Softwaregemeinschaft der Hörgerätehersteller, also HIMSA, wurde Anfang 1993 mit dem Ziel gegründet, NOAH, den einzigen Standard für integrierte Hörgerätesoftware, zu entwickeln, zu vermarkten und zu unterstützen.
HIMSA ist eine Firma in Privatbesitz, wird aber fast wie ein Konsortium betrieben – alle Hersteller in der Hörgeräteindustrie, die NOAH-kompatible Produkte anbieten, haben Einfluß bei HIMSA, und tragen damit zu der Entwicklung des Standards entscheidend bei.
Heute haben sich über 90 Firmen dem NOAH-Standard angeschlossen. Ungefähre die Hälfte dieser Firmen sind Hörgerätehersteller, die etwa 90% Marktanteil darstellen. Diese Hersteller haben entweder bereits NOAH-kompatible Software auf dem Markt oder werden sie in naher Zukunft auf den Markt bringen.
HIMSA’s größter Einzelmarkt wird von HIMSA’s amerikanischen Zweigstelle in Minneapolis, USA, bedient. In den USA sind über 16000 Softwarepakete verkauft worden (Stand Januar 2008), damit arbeiten mehr als 70% der Hörgeräteakustiker mit NOAH.
NOAH ist ebenfalls in spezifischen Sprachversionen für die folgenden Märkte/Sprachgebiete erhältlich. Im Januar 2008 betrug die Zahl der verkauften NOAH-Softwarepakete mehr als 32.000 Stück.
2002 brachte HIMSA NOAHlink auf den Markt, ein Hardware-Interface für die Programmierung der Hörgeräte. Bis Januar 2008 wurden 27000 Geräte verkauft.